Ghana

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Diese Projekte wurden von AR einmalig unterstützt:
2005:

Unterstützung eines Busch-Krankenhauses in Domeabra

Mit der Mülheimer Gruppe "U5 - Unternehmen fünf e. V." haben wir vor ca. 20 Jahren schon einmal Kontakt gehabt und dabei ihre Unterstützungsarbeit positiv kennen gelernt. In diesem Jahr fragte sie uns um Mithilfe bei folgendem Projekt.

Es handelt sich um das Busch-Krankenhaus St. John's Health Centre in Domeabra. Dieser Ort liegt abseits jeder Infrastruktur im Nordwesten Ghanas westlich des Flusses White Volta in der Provinz Brong-Ahafo. Das Krankenhaus ist seit 1985 Anlaufstelle für die Bewohner nicht nur dieses Ortes, sondern von 21 weit verstreut liegenden Dörfern. Dort unterstützte die Mülheimer Gruppe im Sommer 2003 die Installation einer kleineren Solar-Anlage, um in den wichtigsten Räumen elektrische Beleuchtung und eine Kühlmöglichkeit für Medikamente und Impfseren zu ermöglichen.

Die Anfrage an AR bezog sich auf die Verbesserung der hygienischen Verhältnisse in dem Krankenhaus. Speziell im Entbindungsbereich fehlt es an Wasseranschluss, Dusche und Toilette. Darüber hinaus ist das Dach undicht. Die Kernmitglieder von AR bewerteten dieses Anliegen als dringend und stellten für diesen Zweck 2.500 Euro zur Verfügung.


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2002:

Computer für Pfarrei in Sambuli

Im Mai 2002 bittet uns der aus Indien stammende Pater Francis Naduviledam von der Pfarre Heilig Kreuz in Sambuli um Unterstützung. Pater Naduviledam beschreibt seinen Pfarrbezirk so: 95% der Menschen sind Analphabeten und leben von der Landwirtschaft (Subsistenzwirtschaft). Die Gegend ist eine der entlegendsten und am meisten vernachlässigten Regionen von Ghana, nahe der Grenze zu Togo. Vielfach fehlt es am Notwendigsten. Bis zum nächsten Krankenhaus oder zur Post sind es 43 km. Einen Arzt trifft man dort aber meist nicht an und Dinge, die man bei einem Postamt erwartet, gibt es sehr selten. Außer der katholischen Kirche existiert in der Region keine NGO (Nicht-Regierungs-Organisation), die sich um die Leute kümmert. Also muss Pater Naduviledam neben seiner pastoralen Arbeit humanitäre Arbeit leisten, ebenso Basisgesundheitsarbeit für mehr als vierzig Dörfer. Eine große Rolle spielt auch die Trinkwasservorsorge, die Bildungsarbeit, die die Landwirtschaft betrifft, usw. Bisher schrieb Pater Francis alles für seine Arbeit Notwendige auf einer alten Schreibmaschine. Er wünscht sich einen Computer. AR hat ihm für die Anschaffung eines Computers 1000 Euro geschickt.



1985:

Unterstützung der Selbsthilfegruppe "Amanteng Mma Kuo"


In dem Dorf Amanteng im Nordosten von Ghana hat sich die Dorfbevölkerung in der Selbsthilfegruppe "Amanteng Mma Kuo" zusammengeschlossen. Neben ihrer alltäglichen. Arbeit bewirtschaften die Dorfbewohner ein gemeinsames Stück Land und erledigen anderen dringende Aufgaben für das Gemeinwesen. Mit dem Erlös dieser Arbeiten konnten in den vergangenen fünfzehn Jahren bereits eine kleine Poststation, ein schlichtes Bankgebäude (ohne Dach) und eine Gesundheitsstation errichtet werden.

Ein Problem ist die Landflucht vieler junger Leute; durch ein bescheidenes Angebot an Näh- und Schreibmaschinenkursen will man versuchen, die Attraktivität des dörflichen Lebens zumindest so weit zu erhöhen, dass die jungen Leute nicht in die Städte oder in die Nachbarländer abwandern.

Emmaus - Ruhrgebiet  e.V. in Mülheim-Saarn hat zur Unterstützung dieses Vorhabens verschiedenste Geräte und Materialien zur Verfügung gestellt.

Aktion Regelmäßig hat die Transportkosten in Höhe von 1.495,00 DM (764 Euro) übernommen.


Seit 1985 gab Aktion Regelmässig 5.031,32 € für folgende Projekte nach Ghana:

 2005

2.500,00 € 

 Krankenhauserweiterung in Domeabra
 2002

1.000,00 € 

 Computer für Pfarrei in Sambuli
 1989

766,94 € 

 Werkzeug
 1985

764,38 € 

 Unterstützung der Selbsthilfegruppe 'Amanteng Mma Kuo'




Aktion Regelmaessige Hilfe e.V.,
Alte Str. 59 a, 45481 Muelheim a. d. Ruhr
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