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Dezember 2018     


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Dezember 2018       

Das AR-Kernteam hat sich verändert

Der neue Vorstand (v.l.n.r.): Reinhard Bach, Coco Waage,
Katrin Bach, Anna Brückner, Harald Dörnhaus

Im Sommer dieses Jahres hat Erhard Wiera, langjähriges Vorstandsmitglied und Mitbegründer von Aktion Regelmäßig, seinen Rückzug aus dem Vorstand verkündet. Diesem Wunsch hat das Kernteam natürlich entsprochen. Seine Arbeit gänzlich aufgeben wollte Erhard dabei nicht. Aber er und seine Frau möchten etwas weiter kürzer treten. Entsprechend seinem Wunsch, ist Erhard Wiera aus allen Ämtern entlassen und ordnungsgemäß entlastet worden. Sein Ruhestand ist jetzt auch notariell ins Vereinsregister eingetragen.

Bedingt durch das Ausscheiden von Erhard Wiera haben sich natürlich einige Veränderungen ergeben: Es sind als Erhards Nachfolger mit Harald Dörnhaus, Katrin Bach und Anna Brückner drei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt worden. Hier war die deutliche Intention, das Kernteam zu verjüngen. Darüber hinaus hat sich die AR-Anschrift geändert. Bei der Gelegenheit haben wir außerdem die Satzung des Vereins an einigen Stellen angepasst.




Dank an Erhard Wiera

Erhard Wiera An dieser Stelle möchten wir Erhard Wiera unseren ganz besonderen Dank aussprechen. Im August gab er der Kerngruppe offiziell seinen Rücktritt aus dem Vorstand bekannt. Dabei machte er es sich nicht leicht und gelangte zu dieser Entscheidung nach einer längeren Zeit des Abwägens.

Erhard Wiera gehört zu den Gründungsmitgliedern, die am 5. Oktober 1981 auf der ersten Sitzung den Verein "Aktion Regelmässige Hilfe e. V." gründeten. Er war unser - damals noch recht junger - "Nestor", der das Grundgerüst für AR mitentwickelte. Zusammen mit seiner Frau Erna zählte er zu den "Strippenziehern", die im Vorfeld überlegten, welche Personen, die engagiert, kooperativ und geduldig sein mussten, in die Kerngruppe aufgenommen werden sollten. Und so erklärte er sich bereit, in den Vorstand einzutreten und sich für das gute Gelingen der AR einzusetzen. Dieser Aufgabe nahm er 37 Jahre lang gewissenhaft und verantwortungsbewusst wahr. Zu seinen Aufgaben gehörte nicht nur das Unterzeichnen von Überweisungen und Spendenbescheinigungen. Erhard stellte auch immer zu Beginn jeder Sitzung die Post vor. Er erledigte zuverlässig den größten Teil der Inlandspost sowie die Kommunikation mit verschiedenen Projektpartnern. Auch organisierte und moderierte er sehr oft unsere Spendertreffen.

Danke lieber Erhard für Deinen unermüdlichen und immer korrekten Einsatz in unserer AR!
Zum Glück machst Du ja in unserer Kerngruppe als "einfaches" Mitglied schön weiter. Wir freuen uns!

Für die Kerngruppe

H. Dörnhaus


El Salvador

Seit Jahren finanziert AR die Gehälter der Köchinnen in den drei Altenzentren, die Rudi Reitinger betreut. Er berichtet jetzt, dass es Veränderungen im Team gegeben hat. Adela Hernandez, die Seniorenbeauftragte, hat aus persönlichen Gründen gekündigt. Da sie sich nach dem Wegzug der Töchter um die Enkelkinder und den Laden der Familie kümmern muss, bleibt ihr keine Zeit mehr für die Arbeit mit den Senioren. Ihre Stelle wurde mit der jungen Suleima neu besetzt. Suleima studiert noch Soziale Arbeit und ist gerade dabei ihre Abschlussarbeit zu schreiben. Das führt dazu, dass sie nicht immer vor Ort ist, hat aber den Vorteil, dass neuer Wind ins Haus weht. Darüber freuen sich Rudi Reitinger und wir auch.


Peru

Ein Projektbesuch

Zu Besuch bei Sr. Gisela bei ADEP Schon seit Jahren unterstützt AR die Arbeit von Schwester Gisela Reich in Peru. Im Rahmen einer Urlaubsreise hatte ich im Sommer Gelegenheit, Sr. Gisela in einem ihrer Projekte zu besuchen und vor Ort mehr über ihre Arbeit zu erfahren.

Das Taxi setzt mich vor einem kleinen zweistöckigen Gebäude in der Innenstadt von Lima ab: der kleine Radiosender ADEP. Drinnen ist gerade noch Telefonkonferenz, die sich aber ihrem Ende neigt. Es geht um den Austausch mit anderen Organisationen, die ähnliche Ziele verfolgen. Die Telefonkonferenz ist der Auftakt zu einer hoffentlich intensiveren Zusammenarbeit.

ADEPs Hauptanliegen ist die Förderung der ärmeren, vor allem indigenen Bevölkerung. Ein Mittel dazu sind die selbstgemachten Radiosendungen, die über das Internet ausgestrahlt werden. Darüber hinaus gibt es ein breites Förder- und Bildungsangebot, bei dem es vor allem um Empowerment, aber auch um Fähigkeiten im Bereich Kommunikation und öffentliches Auftreten geht. Auch hier bringt Sr. Gisela ihre Fähigkeiten als Sozialarbeiterin ein.

Von Sr. Gisela erfahre ich, dass im Moment "Gewalt" ein ganz großes Thema ist, vor allem die Gewalt gegen Frauen. Man bekommt das Gefühl, dass diese Gewalt in letzter Zeit zugenommen hat. Aber wirklich neu ist vor allem, dass jetzt darüber gesprochen wird. Entsprechend ist es ADEPs Anliegen Frauen stark genug zu machen, nicht länger zu schweigen. So erzählt Sr. Gisela von den Workshops, die ADEP zu diesem Thema veranstaltet, die genau das bewirken sollen.

Ein weiteres Thema, das Sr. Gisela wie viele Menschen in Lima beschäftigt, ist der neueste - aber wahrlich nicht erste - große Korruptionsskandal im Vorort Callao. Viele Richter, Staatsanwälte und Politiker sind betroffen. Alle hoffen auf das große Aufräumen, denn Korruption ist in allen Lebensbereichen in Peru ein großes Problem. Sr. Gisela ist da allerdings nicht so optimistisch.

Sie und Sr. Birgit Weiler, die wir an unserem letzten Tag in Peru noch einmal besuchen, machen sich große Sorgen, weil die Korruption sehr viel Entwicklung im Land hemmt. Große Mengen Geld fließen in falsche Kanäle und wenn dann beim nächsten Erdbeben wieder viele Häuser einstürzen, weiß man, dass das nicht nur eine Folge des Erdbebens ist, sondern auch der Korruption. Deshalb ist Unterstützung, wie AR sie leistet, wichtig, weil da das Geld direkt bei denen ankommt, die es brauchen, ohne dass vorher relevante Teile in der Korruption versickern. Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich von den beiden Schwestern. Ich habe viel erfahren: über ADEP, Peru und seine Schwierigkeiten, sowie über die Entwicklung der Dinge zum Besseren.

Anna Brückner





AR - Ausgaben 2018

 Äthiopien  - Unterstützung für Krankenhaus in Attat6.000,00 € 
 El Salvador - Lohn für Köchinnen im Altenheim2.000,00 € 
 Guatemala - Suchtkrankenhilfe6.000,00 € 
 Kirgisistan - Waisenhaus und Jugendarbeit2.000,00 € 
 Peru - Arbeit im sozialen Brennpunkt4.500,00 € 
 Philippinen - Gesundheitsarbeit in der Diözese Malaybalay auf Mindanao2.000,00 € 
 Uganda  - Gesundheitsarbeit u. Jeepunterhalt4.000,00 € 
 Total   26.500,00 € 





Wir danken allen Spender für ihre Unterstützung und wünschen ein gesegnetes Jahr 2019!


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