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August 2017       

Peru

Besuch von Schwester Gisela Reich

Im Mai hatten wir Besuch von Sr. Gisela Reich aus Peru, die uns sowohl von ihren Projekten als auch der Situation der Missionsärztlichen Schwestern in Lima und der allgemeinen Lage in Peru berichtete.

Der Fokus der drei verbleibenden Schwestern in Lima hat sich in den letzten Jahren verändert. So ist Sr.Birgit Weiler jetzt Leiterin der Theologischen Fakultät der Universität der Jesuiten. Sr. Gisela arbeitet nach wie vor für ADEP, einer Organisation die sich mittels audiovisueller Medien in der Stadtteilarbeit engagiert. In den letzten Jahren hat sich die Arbeit von ADEP (Audiovisuales del Peru) neu gestaltet. Inzwischen wird deutlich mehr „virtuell“ gearbeitet. So gibt es inzwischen auch einen digitalen Radiosender. Darüber hinaus engagiert sich ADEP in der Multiplikatorenausbildung. AR hat hier in den letzten Jahren vor allem die Kurse für politisches Bewusstsein auf kommunaler Ebene finanziert.Sr. Gisela erzählt

Da Sr. Gisela inzwischen nur noch an einigen Tagen die Woche bei ADEP arbeitet, ist sie dabei, sich in ihrer Tätigkeit neu zu orientieren. Dies fällt insgesamt mit einer Neuorientierung der Missionsärztlichen Schwestern in Lima zusammen. Das Haus der Schwestern liegt in einer Diözese, die von einem sehr konservativen Bischof geleitet wird, der einer Vereinigung angehört, die mit Opus Dei vergleichbar ist. Dieses Kirchenbild teilen die Missionsärztlichen Schwestern nicht, so dass sie eher das Gefühl haben, spirituell zu verhungern. Zusammen mit der verschärften Verkehrssituation in Lima (siehe unten) und den inzwischen geographisch verschobenen Arbeitsplätzen führt dies dazu, dass die Schwestern umziehen wollen. Auch dies ist ein Projekt, um das sich Sr. Gisela kümmert, denn mit einem Umzug möchte man sich sowohl spirituell als auch verkehrstechnisch verbessern.
Als Gastgeschenk hat Sr. Gisela einen Tischläufer mitgebracht
Lima leidet noch immer unter den Folgen der großen Überschwemmungen, die Anfang des Jahres nach heftigen Regenfällen (ausgelöst durch das Wetterphänomen El Niño) die Hauptstadt erschüttert haben. Vor allem die Verkehrsinfrastruktur wurde durch die Überschwemmungen und Schlammlawinen getroffen. Schwierig ist hier vor allem die Situation im Bereich der zentralen Brücken, von denen mehrere zentrale eingestürzt sind. Hier ist besonders auffällig, dass vor allem die neueren Brücken betroffen sind. Sr.Gisela erklärte uns, dass das mit einem großen Bau- und Schmiergeldskandal zusammenhängt, der sich über mehrere Länder Südamerikas (u.a. Brasilien) ausdehnt. Hier sei nicht nach den notwendigen Bauvorschriften gebaut worden, so dass die Brücken einem größeren Unwetter nicht standgehalten haben. Die Folge ist, dass der sowieso schon überlastete Verkehr Limas sich jetzt über die wenigen verbleibenden Brücken quält.

Insgesamt befinden sich also die Missionsärztlichen Schwestern in Lima in einer Umbruchsituation. Nichtsdestotrotz geht die Arbeit weiter und auch AR wird Sr. Gisela und ihre Mitschwestern weiter unterstützen.



Die Altenspeisung

El Salvador

Feliz Navidad! Dieser Gruß erreichte uns pünktlich zu Weihnachten von der Senioren-Hilfe in El Salvador. Seit 2004 unterstützt Aktion Regelmäßig dort die Köchinnen dreier Altenzentren, indem wir deren Gehalt bezuschussen. Ohne diese Unterstützung wäre es wohl nicht möglich, die mehr als 100 Senioren regelmäßig zu bekochen. Für diesen Beitrag haben sie uns auch dieses Mal wieder in einem sehr persönlichen Weihnachtsbrief gedankt, denn, wie sie schreiben, sind tägliche Mahlzeiten die Grundvoraussetzung für physische und psychische Gesundheit. Zu Weihnachten hat es dann entsprechend ein besonderes Festessen gegeben: mit Hühnchenfleisch gefüllte Maistaschen und Sandwiches. Auch den Adventskalender haben sie zu etwas Besonderem gemacht. Es gab keine 24 Türchen, sondern 30, damit auch wirklich jeder Bewohner eines öffnen konnte. Das durfte man aber nur, wenn man vorher ein Weihnachtslied gesungen hat. Das war sicherlich für alle Beteiligten ein großer Spaß. Zu Weihnachten haben sich dann alle über eine neue warme Decke gefreut. In diesem Sinne dankt die Senioren-Hilfe und Rudi Reitinger allen Spendern!





Kassenbericht 2016


Kassenbestand am 1.1.20161.352,60 €
+ Spendeneinnahmen25.206,84 €
- Ausgaben für Projekte Details24.000,00 €
- Gebühren145,46 €
+ Erstattung Gebühren 145,46 €
Kassenbestand am 31.12.20162.559,44 €



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