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September 2016       

El Salvador

- doch nicht alles neu

In El Salvador bleibt alles beim Alten, obwohl wir dachten, es wird alles neu:

Aktion Regelmäßig unterstützt seit nun mehr 14 Jahren ein Altenheim in Segundo Montes, El Salvador. Unser Engagement in diesem Projekt besteht vor allem darin, die Gehälter von sechs Köchinnen in den drei verschiedenen Altenzentren zu finanzieren. Dies ist wichtig, da sich die alten Leute nicht mehr selbst versorgen können und eine staatliche Altenhilfe nicht vorgesehen ist. Rudi Reitinger hat deshalb diese Altenheime gegründet, um den Menschen ein Altern in Würde zu ermöglichen. Segundo Montes, gehört zu den ärmsten Regionen El Salvadors. Rudi Reitinger hat uns geschrieben, dass auch in El Salvador der neue, westliche Massenkonsum mit Superschnäppchen-Tagen (Black Friday genannt) Einzug hält.

Ein Vergnügen, dass sich die Bewohner von Segundo Montes sicher nicht leisten können. Viele hier leben von weniger als einem Dollar am Tag – das ist der von der UN festgelegte Betrag, der absolute Armut definiert. Deshalb sind die von uns finanzierten Köchinnen nicht nur wichtig, um für die Altenheime zu kochen, sie verdienen darüber hinaus für ihre Familien wichtiges Einkommen. In seinem Weihnachtsbrief hat sich Rudi Reitinger für unsere Unterstützung bedankt. Diesen Dank möchten wir gerne an unsere Spender weiter geben.

Rudi Reitinger berichtet darüber hinaus, dass es in letzter Zeit aber immer schwieriger ist, das Gehalt für die Köchinnen, die weniger als den Mindestlohn bekommen, zu zahlen. Dafür ist unter anderem ein schlechter Euro-Kurs verantwortlich. Für das in Euro gespendete Geld, bekommt die Organisation nun immer weniger Dollars und das macht den Ver- antwortlichen natürlich zu schaffen.

Briefe von Rudi Reitinger haben immer reichlich Briefmarken Apropos Verantwortliche: Da Rudi Reitinger inzwischen die Pensionsgrenze erreicht hat, hatten wir uns alle darauf eingestellt, demnächst seinen Nachfolger vorgestellt zu bekommen. Und siehe da: der neue ist der alte: Rudi Reitinger hat sich noch einmal überzeugen lassen, sein Engagement um weitere drei Jahre zu verlängern. Das freut uns sehr, denn wir haben ihn als verlässlichen Partner kennen gelernt, der immer fleißig über den Fortgang der von uns unterstützten Projekte berichtet. Für diese verlängerte Dienstzeit benötigt Rudi Reitinger noch einmal Unterstützung, um seine persönlichen Kosten zu decken. AR hat mit ihm Rücksprache genommen und wir haben, nachdem wir festgestellt haben, dass er sich bemüht, seine Kosten so gering wie möglich zu halten, aber noch arbeiten muss, da er sonst nicht hinreichend abgesichert ist, beschlossen, ihn auch an diesem Punkt noch einmal zu unterstützen. Guatemala – mit neuem Träger Auch in Quiché, Guatemala, hat sich viel verändert. In unserem letzten Rundbrief haben wir noch über die Fortschritte im Programm „Neues Leben“, einem Wiedereingliederungsprogramm für Alkohol- und Suchtkranke, berichtet. Für uns völlig überraschend erklärte Caritas Quichè nach einem herzlichen Weihnachtsgruß dann das Ende des Programms, mit freundlichem Dank für die langjährige Unterstützung. Dieses plötzliche Ende war für uns zunächst unerklärlich. AR-Mitglied und langjähriger Guatemala-Vertrauter Harald Dörnhaus hat daraufhin recherchiert. Tatsächlich hat die Diözese Quiché die Arbeit der Caritas neu strukturiert und sich von mehreren Projekten aus finanziellen Gründen getrennt. Die Caritas in der neuen mehr auf Gemeindeebene angesiedelten Form ist nicht mehr in der Lage, das Projekt wie bisher durchzuführen. Denn, da das Haus „Neues Leben“ verkauft ist, steht es als Basis nicht mehr zur Verfügung. Die neuen Träger möchten sich aber weiterhin um die Drogenabhängigen in Santa Cruz kümmern. Dies soll zukünftig über zwei bis drei Streetworker geschehen. Ulrike Morsell, die frühere Caritas-Leiterin, bestätigt uns, dass die Arbeit sinnvoll und notwendig ist, da es sonst keine Hilfen für die Abhängigen gibt. AR hat sich daher entschlossen, Jorge Luis Castro Leon, unseren alten und neuen Projekt-Partner, auch zukünftig bei seiner Arbeit mit Drogenabhängigen zu unterstützen.




Guatemala

- mit neuem Träger

Auch in Quiché,Guatemala, hat sich viel verändert. In unserem letzten Rundbrief haben wir noch über die Fortschritte im Programm „Neues Leben“, einem Wiedereingliederungsprogramm für Alkoholund Suchtkranke, berichtet. Für uns völlig überraschend erklärte Caritas Quichè nach einem herzlichen Weihnachtsgruß dann das Ende des Programms, mit freundlichem Dank für die langjährige Unterstützung. Dieses plötzliche Ende war für uns zunächst unerklärlich. AR-Mitglied und langjähriger Guatemala-Vertrauter Harald Dörnhaus hat daraufhin recherchiert. Tatsächlich hat die Diözese Quiché die Arbeit der Caritas neu strukturiert und sich von mehreren Projekten aus finanziellen Gründen getrennt. Die Caritas in der neuen mehr auf Gemeindeebene angesiedelten Form ist nicht mehr in der Lage, das Projekt wie bisher durchzuführen.

Denn, da das Haus „Neues Leben“ verkauft ist, steht es als Basis nicht mehr zur Verfügung. Die neuen Träger möchten sich aber weiterhin um die Drogenabhängigen in Santa Cruz kümmern. Dies soll zukünftig über zwei bis drei Streetworker geschehen. Ulrike Morsell, die frühere Caritas-Leiterin, bestätigt uns, dass die Arbeit sinnvoll und notwendig ist, da es sonst keine Hilfen für die Abhängigen gibt. AR hat sich daher entschlossen, Jorge Luis Castro Leon, unseren alten und neuen ProjektPartner, auch zukünftig bei seiner Arbeit mit Drogenabhängigen zu unterstützen.




Tansania

Die Kinder spielen schon, auch wenn die Gebäude noch nicht fertig sind

- ein neues Projekt - Der Bau einer Vorschule

Anfang des Jahres war Sofia Flecken, Sport-Studentin aus Mülheim, zu Gast bei AR, um über den Bau einer Vorschule in Makambako (Tansania) zu berichten. Nach ihrem Abitur 2014 unterrichtete Sofia für ein Jahr an der dortigen Grundschule Englisch und Sport. Der Bau einer dringend benötigten Vorschule war ihr eine Herzensangelegenheit. Um in Tansania über-haupt die Chance einer Grundschulbildung zu erhalten, sind Vorschulen, die auf den Unterricht vorbereiten, unersetzlich. Rund 300 Kinder zwischen drei und sechs Jahren sollen dort unterrichtet werden. Makambako hat rund 70.000 Einwohner, davon viele Kinder, die auf den gefährlichen Straßen oder auf Baustellen spielen. Um diesen Kindern einen geschützten Lern- und Spielraum zu ermöglichen, haben Sofia und Father Bruno, ihr Betreuer aus der dortigen Grundschule, im Oktober 2014 beschlossen, die erste Vorschule inklusive Kindergarten des Ortes zu bauen.

Sofia Flecken im Kreis ihrer Schüler Sofia erzählte uns von der Organisation und der Bauplanung. Um das Vorhaben finanzieren zu können, setzt sie alle Hebel in Bewegung und sammelt fleißig Spenden: Mit Unterstützung durch private Spenden und das Bistum Essen sind insgesamt bereits rund 45.000€ zusammengekommen. "Bis die Schule allerdings komplett fertig ist, brauchen wir noch rund 100.000 Euro", rechnet Sofia vor. Finanziert wird die Vorschule bisher nur über private Kanäle. Sofia hat auch bereits bei einigen Hilfsorganisationen angefragt und hält uns über den aktuellen Stand auf dem Laufenden. Seit April 2015 wird an der Vorschule bereits unterrichtet. Es stehen schon Gebäude mit drei Klassenräumen und einem Büro, sowie die Schülertoiletten und die Küche. Auch der Speisesaal ist fast fertig. Es fehlen noch ein weiteres Klassenraumgebäude sowie ein Eingangsgebäude, Büros, Lehrertoiletten und ein Zaun, um das Gelände zu sichern.

Die Schule steht unter der Leitung der Diözese Njombe. Das heißt, Spendengelder werden aus-schließlich zum Bau verwendet, für alles andere ist die Diözese verantwortlich. Als konkretes Projekt für AR hat Sofia vorgeschlagen, bei der Einrichtung des Speisesaals zu unterstützen. Tische und Stühle für 300 Kinder werden voraussichtlich insgesamt 3200€ kosten. In der Juni-Sitzung haben wir entschieden 1500€ für diesen Zweck beizusteuern.






Kassenbericht 2015


Kassenbestand am 1.1.20151.017,76 €
+ Spendeneinnahmen26.331,84 €
- Ausgaben für Projekte Details26.000,00 €
- Gebühren26,76 €
+ Erstattung Gebühren (3,00 € aus Vorjahr)29,76 €
Kassenbestand am 31.12.20151.352,60 €




 



Wir freuen uns Euch alle beim Spendertreffen am 5.11.2016 im Jugendheim Saarn zu sehen!

Wir feiern 35 Jahre AR!




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