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Zwischenbericht 58

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April 2013     

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April 2013       

Liebe Spender, Freunde und AR-Interssierte



Peter Krakow in diesem Zwischenbericht haben wir erstmalig eine sehr traurige Nachricht mitzuteilen:

Unser guter Freund und Gründungsmitglied der Aktion Regelmässig Peter Krakow ist am 3. März gestorben.

Nachdem er im letzten Jahr lange und geduldig mit seiner Krankheit kämpfte, das neue Jahr recht hoffnungsvoll begann, erlag er überraschend den Folgewirkungen.

Peter war von der ersten Stunde an mit dabei. Er machte bei unserer allerersten Aktion mit: eine Sammlung in allen Mülheimer Restaurants und Kneipen für die Flüchtlinge in Kambodscha. Er brachte sich entscheidend bei den Anfangs- Überlegungen für unsere Vereinsgründung mit ein. Er nahm über 31 Jahre lang an den monatlichen Treffen unserer Kerngruppe teil und begleitete die Aktionen mit kritischen Fragen und praktischen Hinweisen. Ja, er war der Praktiker und so war es nahe liegend, dass er sich auch immer die Bauzeichnungen genauer ansah und bei einem Projekt in Zimbabwe das Werkzeug für den Container zusammenstellte und besorgte. Zuletzt vermittelte er in einem Projekt in Haiti.

In all den Jahren kümmerte er sich verantwortlich und zuverlässig um Druck und die Verteilung unserer Projektzettel und Zwischenberichte. Bei allen Spendertreffen war Peter zuständig für Kaffee und für die Bewirtung an der Theke. Das mag vielleicht etwas aufzählend klingen. Jedoch bei all seinen Aktionen schenkte er uns neben seinem praktischen Einsatz ebenso ein offenes Ohr und eine aufmunternde Fröhlichkeit. Dabei zeigte er sich durch ehrliche Direktheit und einen guten Sinn für die Gemeinschaft aus.

Peter – wir danken Dir für Deinen Einsatz und Deine langjährige Treue zu unserer AR!




Äthiopien

Schwester Inge Jansen berichtet aus Attat:

"Das Krankenhaus ist so gut wie immer randvoll im stationären Bereich (65 Betten). Dieser Bereich wird nicht erweitert, da die Regierung nur zehn Kilometer entfernt ein großes Krankenhaus plant.

Der Erweiterungsanbau des Krankenhauses der Schwestern wurde am 9. Februar 2013 eröffnet, obwohl noch nicht ganz fertig und dient dem Ambulanzbereich: ein großer neuer Wartebereich (auch Mehrzweckhalle für Versammlungen und Feste), separater Tuberkulosebereich, erweitertes Labor, eigene Untersuchungsräume für jeden Arzt, großer Notfallraum, neue Behandlungsräume für HNO- und Augenpatienten, Verwaltungsräume, Archivraum, Aufenthaltsräume mit Bibliothek, Umkleideräume sowie Toiletten und Warmwasserduschen für die Mitarbeiter(!)

Im Untergeschoss entsteht ein Medikamentenlager und Räume, die durch den Umzug frei werden, beherbergen dem-nächst einen Zahn-OP-Raum und einen Sterilisationsraum.

Während des laufenden Klinikbetriebs diesen Anbau zu stemmen (Lärm, Dreck, Platzmangel), erfordert von allen Mitar-beitern Geduld, viel Humor und Verständnis. Aber jetzt wird in vielen Bereichen Enge durch Weite ersetzt! Nun zu den Menschen: Durchschnittlich 272 Patienten pro Tag werden in der Ambulanz versorgt, 6.500 Patienten im stationären Bereich jährlich aufgenommen und 2.000 Kinder geboren (davon 60 % Risikogeburten).

Seit 2012 bildet das Krankenhaus auch „Emergency Health Officer“ aus (eine Qualifikation, die zwischen Krankenschwester und Arzt liegt, Dauer 3 Jahre, umfasst auch Notfallchirurgie und Geburtshilfe).

Die 144 Brunnen versorgen 150.000 Menschen mit sauberem Wasser, was vielen Krankheiten verhindert.

Eine sehr erfreulich „Nebentätigkeit“ der Klinik ist das Ausbildungsprojekt, auch im Bereich der Kinder der Mitarbeiter, der Hebammenausbildung und inzwischen auch ein Förderprogramm für Handwerksberufe. Aus einem Dorf in der Umgebung studieren inzwischen 13 junge Leute, was den Wissensdurst und den sozialen Umbruch deutlich macht."

Schwester Inge dankt für unsere Unterstützung.






El Salvador

Aus El Salvador erhielten wir im Dezember gleich zweifach Post:

Adela Hernandez Chica schreibt:

"Liebe Geschwister des Vereins „Aktion Regelmäßig“ in Mülheim, wir möchten Euch einen herzlichen und geschwisterlichen Weihnachtsgruß zukommen lassen und zwar von allen unseren Senioren und von uns drei verantwortlichen Frauen der drei Altenzentren…. In diesem Zusammenhang ist es uns sehr wichtig, Euch, liebe solidarischen Geschwister, unse-ren zutiefst empfundenen Dank zu übermitteln und zwar für Eure Hilfe, die Ihr uns habt zukommen lassen, damit wir un-seren sechs Köchinnen einen Lohn bezahlen konnten. Wir sind besorgt wie es in Zukunft weiter gehen wird.

Wir alle wissen sehr genau und dies ist uns auch sehr bewusst, dass wir allein und ohne Eure Hilfe, niemals in der Lage wären den Betrieb in diesen drei Altenzentren aufrecht zu erhalten. Daher sind wir sehr dankbar für Eure großartige Mitwirkung. Dank Gottes und Eurer Hilfe können wir für unsere Senioren wirken und tätig sein und zwar mit viel Erfolg, nicht nur bei der Altenspeisung, sondern auch bei der Durchführung unseres Arbeitsprogramms.

Keiner unserer Senioren hat eine Rente oder jemals einen Lohn für seinen Einsatz in der Gemeinde bekommen. Alle waren früher arme Bauersleute, die niemals die Gelegenheit hatten, eine Schule zu besuchen. Die einzige Arbeit die sie hat-ten, war ihre Felder zu bearbeiten, um damit ihren Lebensunterhalt zu fristen. Heute sind sie alt und können nicht mehr arbeiten, was sie sehr traurig stimmt. Daher sind wir überzeugt davon, dass diese drei Altenzentren ein großer Segen für die Senioren sind. Viele von ihnen sagen, dass sie ohne die Unterstützung dieses Projektes schon längst tot wären.

Wir drei verantwortliche Frauen und unsere Senioren sind sehr froh und Euch dankbar für all die Hilfe, die sie erhalten. Wir helfen und behandeln sie anständig und so, dass sie ihre Würde nicht verlieren. Wir haben bereits den Stoff gekauft, aus dem die Schneiderin zurzeit noch die Bekleidung für die Männer und Frauen schneidert….."

Herzlichst Ihre Adela Hernandez Chica, Verantwortlich der Seniorenarbeit.

Und unser Ansprechpartner vor Ort, Rudi Reitinger fügt hinzu:

"Liebe Freundinnen und Freunde von AR,

Adela hat Euch ja geschrieben, was wir alles in den Altenzentren unternehmen. Unsere große Besorgnis ist, wie es im nächsten Jahr wohl weitergeht, vor allem auch mit den Löhnen unserer Köchinnen, die eh nur einen kleinen Lohn für ihre Arbeit kriegen. Ich hoffe, dass Ihr es uns nicht übel nehmt, wenn wir uns immer wieder an Euch wenden. Ich wünsche Euch alle Gute für das Jahr 2013."

Euer Rudi

Bereits nach unserer Januar-Sitzung konnten wir Adela und Rudi gute Nachrichten zukommen lassen: in diesem Jahr werden wir die Altenzentren wieder mit 2.000 Euro unterstützen.





Kassenbericht 2012


Kassenbestand am 1.1.2012883,85 €
+ Spendeneinnahmen27.090,24 €
+ Habenzinsen 6,99 €
- Ausgaben für Projekte Details26.500,00 €
- Gebühren30,28 €
+ Erstattung Gebühren30,28 €
Kassenbestand am 31.12.20121.481,08 €



 

AR - Intern

Hier geben wir Ihnen einmal einen Einblick in unsere Jahresplanung für 2013: Bei ca. 22.500 € erwarteter Einnahmen aus regelmäßigen Lastschriften und Daueraufträgen planen wir folgende Projekte in diesem Jahr zu unterstützen:

Krankenhaus Attat/Äthiopien 4.000 €; Gesundheitsarbeit Uganda 4.000 €; Peru, Arbeit im sozialen Brennpunkt 3.000 €; El Salvador Lohnbausteine 2.000 €; El Salvador Altenzentren 2.000 €; Kirgisistan Behinderten-/Waisentreffpunkt 2.000 €; Kenia Basisgesundheitsarbeit 3.000 € und Philippinen ebenfalls Basisgesundheitsarbeit 1.500 €.

Das macht zusammen 21.500 € Ausgaben. Erfahrungsgemäß kommen durch Einzelspenden noch weitere Gelder zusam-men, so dass wir am Jahresanfang eine gute Übersicht haben, welche Projekte (wieder) unterstützt werden können. Und aus diesem Grund konnten wir schon im Januar o. a. 2000 € für die drei Altenzentren in El Salvador zusagen.


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