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Juni 2011    

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Juni 2011       

Liebe Spender, Freunde und AR-Interessierte,

dieses Mal berichteten wir aus Kenia, El Salvador und Äthiopien:

Kenia

Der in den späten 1980er Jahren sich stark ausbreitende HIV/AIDS-Virus steht im Mittelpunkt des Tätigkeitsberichts den Schwester Encarnacion Perez uns aus Korogocho zuschickte:

Korogocho ist ein Tal im Osten von Nairobi, übersät mit tausenden eng aneinander gedrängten, windschiefen Hütten, deren Wände entweder aus alten Holzbrettern gezimmert oder aber mit Lehm oder Plastikplanen verkleidet sind. Korogocho heißt "Ansammlung von Abfall". Dieses Tal nämlich, in dem mittlerweile einhunderttausend Menschen leben, liegt am Rande der großen Müllhalde von Nairobi.

In ihrem Jahresbericht für 2010 wird das Thema Aids aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet:

Aids-Bekämpfung, Linderung

Auswirkung auf Familienangehörige und Mitmenschen

Kinder und Waisen (von an Aids erkrankten/verstorbenen)

Kinder mit Behinderungen

Überwachung werdender Mütter um eine Übertragung von HIV auf das ungeborene Baby zu verhindern

Ein Seminar für 150 Menschen mit HIV deren Ziel es war diese Patienten zu ermutigen ihren HIV-Status ihren Familienmitgliedern offen zu legen hatte immerhin eine 50 %-ige Erfolgquote

Mit Nahrungsergänzungs- und homöopathischen Mitteln prüft ein Forscherteam die Wirksamkeit der Na-turheilkunde, z. B. wird Kokosöl zur Stärkung der Immunabwehrkräfte eingesetzt

Ein Dokumentationsteam erstellt Alben um die Erfolgsgeschichten der Patienten für sich und andere in Wort und Bild festzuhalten

Die Fotostrecke zeigt von oben nach unten:

- eine Mädchengruppe die zu Aids-"Scouts" ausgebildet wurde
- Arbeit mit behinderten Kindern
- regelmäßige Veranstaltung am Welt-Aids-Tag
- Harald Dörnhaus im Juli 2001 zu Besuch in Korogocho

In diesem Jahr wird Aktion Regelmässig Schwester Encarnacion Perez in Korogocho mit 3000 €uro unterstützen.





El Salvador

Von 1997 bis Ende 2007 hatten wir regelmäßig LehrerInnen im Ort Octavio Ortiz durch so genannte "Lohnbausteine" unterstützt. Octavio Ortiz liegt im Südosten von El Salvador und ist erst im November 1992 entstanden. Die damals dort zugezogenen Bewohner waren ehemalige Kämpfer der Freiheitsbewegung und Leute aus Flüchtlingslagern. Mit den "Lohnbausteinen" haben die Betroffenen für mindestens jeweils ein Jahr die Sicherheit der Finanzierung. Insbesondere Gemeinden, in denen kein oder nur ein sehr unzureichend gesicherter Schulunterricht stattfindet, wo die nächste Schule häufig zu weit entfernt und in denen an Eigenmittel nicht zu denken ist, kommen in die Begünstigung durch "Lohnbausteine". Diese stellen für diese Gemeinden ein wichtiges Instrument zur Weiterentwicklung dar. Eine alternative Finanzierung (z. B. durch den Staat) gibt es in der Regel nicht. Die politische Arbeit zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur in El Salvador ist nach wie vor notwendig und wird durch die "Lohnbausteine" nicht ersetzt. Im Jahr 2008 hatten wir diese Unterstützung unterbrochen, da uns keine Rückmeldungen mehr über die Fortsetzung dieser Arbeit erreichten. Inzwischen haben wir jedoch erfahren dass die Arbeit vor Ort ständig weitergeführt wurde, nur durch längere Krankheit eines unserer Projektpartner war der Informationsfluss unterbrochen worden. Daher haben wir im Januar beschlossen die regelmäßige Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer in Octavio Ortiz wieder aufzunehmen und im Februar haben wir 2.000 €uro nach El Salvador überwiesen.




Äthiopien

Liebe Freunde der Aktion Regelmässig!

Hiermit möchte ich mich ganz herzlich für die großen Spende von 2000 €uro vom letzten Monat bedanken. Wir möchten gern die Spende für die Gehalterhöhung - 40 % - gebrauchen. Noch sind wir damit nicht angefangen, aber wir müssen wohl seit Januar nachzahlen. So freuen wir uns sehr über ihre treue Hilfe. Mit dem Neubau haben wir uns viel vorgenommen aber - auch da vertrauen wir und beten wir. Es wird schon werden. Nochmals ein herzliches

"Vergelt's Gott".

Ihre Schwester Inge




Kassenbericht 2010


Kassenbestand am 1.1.2010945,39 €
+ Spendeneinnahmen27.127,42 €
+ Habenzinsen 8,97 €
- Ausgaben für Projekte Details25.000,00 €
- Gebühren36,28 €
+ Erstattung Gebühren36,28 €
Kassenbestand am 31.12.20103.081,78 €



Peter Brückner und Martin Dörnhaus bei der Kassenprüfung

Kassenprüfung

Am 24. Februar 2011 ist die Kasse von Aktion Regelmässig für das Jahr 2010 überprüft worden. Peter Brückner (Präsident des Sozialgerichts Düsseldorf) und Martin Dörnhaus (Finanzaufsicht im Bistum Essen) haben diese Prüfung durchgeführt und alles für richtig und satzungsgemäß befunden.

Spendertreffen

Wie bereits angekündigt findet am 15. Oktober im Jugendheim an der Landsberger Straße das nächste Spendertreffen statt. Gleichzeitig feiern wir dann unseren 30. Geburtstag, denn das Gründungsdatum von AR ist der 5. Oktober 1981. Dort ist Gelegen-heit einige unserer Projektpartner und ihre Sicht der Dinge aus Erster Hand kennen zu lernen.





 


Man hilft Menschen nicht, wenn man etwas für sie tut, was sie selbst tun könnten

Abraham Lincoln


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