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Dezember 2010    

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Dezember 2010       

Äthiopien

An alle lieben Mitglieder von Aktion Regelmässige Hilfe!

Frohe Grüße aus dem Attat-Hospital in Äthiopien.

Wir danken Ihnen ganz herzlich für die gute Spende von 2000 Euro - auch im Namen aller Kranken. Vergelt's Gott. Die Spende reicht für eine Medikamenten-Rechnung von 35.000 Birr (äthiop. Währung), die wir davon bezahlen konnten. Gott sei Dank können wir manchmal günstig beim Medical Store (von der Regierung) einkaufen.

Die privaten Firmen sind sehr teuer. Zu viele Patienten kommen zu uns. Fast alle Patienten die aufgenommen werden sind schwer krank und brauchen Infusionen. Wir kämpfen täglich mit den Verwandten - soviel wie möglich zu bezahlen. Trotzdem bleiben uns noch viele unbezahlte Rechungen - 430.000 Birr, wofür wir noch keine Spenden gefunden haben - und so freuen wir uns um Ihre Mithilfe - Mitsorge. Wir beten für Euch - Für uns alle hier im Krankenhaus.




Belize

Caye Caulker ist eine kleine Koralleninsel vor der Küste von Belize in Mittelamerika. Die Insel ist ca. 8 Kilometer lang und 2 Kilometer breit und liegt etwa 35 Kilometer nordöstlich von Belize City im karibischen Meer. Tourismus und Fischfang sind die Haupteinnahmequellen der ca. 1300 Bewohner. Auf der Insel kommen als Hauptverkehrsmittel Golfmobile zum Einsatz.

Um den einheimischen Schülern auf der Insel eine weiterführende Schule zu ermöglichen wurde dort von privater Initiative im Jahr 2008 die Ocean Academy www.cayecaulkerschool.com gegründet.

Bevor es diese Schule gab konnten nur einige Kinder aus privilegierten Familien eine weiterführende Schule auf dem Festland besuchen. Die Schule erhält keine Zuwendungen vom Staat. Für den Sozialfonds zur Schulgeldunterstützung der Schule hat AR 1.000 Euro beigesteuert. Dieses Projekt wurde uns durch Anna Brückner vermittelt - im Bild ganz rechts.






Kenia

Im August berichteten wir über die Unterstützung der Maendeleo-Academy in Diani Beach, Kenia. Im September schreibt der Unterstützerverein "Girls Hope" in seinem Newsletter:

Bisher wurde die Essensversorgung in einem für kenianische Verhältnisse durchaus üblichen Lehmbau mit Makuti-dach (Palmwedel-Dach, typische Dachbedeckung für einfache Häuser in Kenia) und Lehmboden gewährleistet. Auch wenn sich die Köche sehr um die Sauberkeit bemühen und sehr sorgfältig die Zubereitung durchführen, so würde diese Art des Umgangs mit Lebensmitteln nicht den Mindestanforderungen in Europa gerecht werden. Wir sind stark daran interessiert, unseren Schülerinnen mit einer gesunden und vitaminreichen Ernährung die Grundlage zu geben, den langen Schultag (7 - 18 Uhr) mit voller Konzentration und Lerneifer zu bewältigen. Deshalb haben wir neben dem Lunch-Angebot seit ca. einem dreiviertel Jahr auch eine Frühstücksversorgung aufgebaut. Die Mädchen gehen gern zur Schule und das nicht nur, weil sie Bildung als ein hohes Gut erkannt haben, sondern auch, weil sie hier regelmäßige Mahlzeiten erhalten. Durch die Unterstützung der "Aktion Regelmäßig" ist nun eine Anschubfinanzierung für das neue Küchengebäude gewährleistet. Wir werden intensiv nach weiteren möglichen Unterstützern suchen, um auch noch den Rest der Kosten für die Küche abzudecken. Wir freuen uns schon sehr auf den Baubeginn, die Fertigstellung und dann natürlich die Inbetriebnahme.





El Salvador

Im August-Rundbrief aus El Salvador schreibt Rudi Reitinger: In den drei nun bestehenden Altenzentren von Quebrachos, Hatos und San Luis betreuen wir über 100 alte Menschen und verpflegen sie mit Hilfe des Pro-jekts Altenbetreuung und Altenspeisung. Im Laufe der Jahre weiteten sich die Aufgaben immer mehr aus und wur-den so zu einem integralen Projekt. Während am Anfang die reine Verköstigung und damit der Kampf gegen die Unter- und Mangelernährung unserer Senioren im Vordergrund stand, kamen mit der Zeit andere Verantwortlichkeiten hinzu. Die alten Leute benötigen beispielsweise Schuhwerk und Kleidung, bei den Männern war der Sombrero unerlässlich. Einige von ihnen hatten Probleme bei der Ausstellung ihrer Personalausweise, da sie weder Lesen noch Schreiben konnten und sich bei dem ganzen Behördenkram nicht auskannten. Sie sind daher froh, wenn die Verantwortliche im betreffenden Altenzentrum sie begleitet und ihnen bei dem ganzen Papierkram hilft.

Der nächste Schritt war die Hilfe bei gesundheitlichen Problemen, wo es keinerlei Unterstützung von Seiten des Gesundheitspostens gibt. Dazu gehören bestimmte Untersuchungen, Visiten bei Spezialisten und Hilfe beim Kauf der Medizin. Glücklicherweise können wir immer noch mit monatlich festen Beträgen von Unterstützergruppen rechnen. Dazu kommen noch viele kleiner Einzelbeträge. All diese reichen jedoch nicht aus die monatlichen Unter-haltskosten für über 100 alte Menschen zu decken. Hinzu kommen noch die Löhne der Köchinnen.

Hier bekamen wir glücklicherweise Unterstützung: der Verein Regelmäßige Hilfe hilft uns bei der Finanzierung der Löhne von 4 der 6 Köchinnen. Für uns hier bedeutet dies eine Last weniger. Aber in den letzten Monaten des Jahres, wenn die finanziellen Reserven immer mehr abschmelzen, werde ich doch sehr unruhig. Dazu kommen die Auswir-kungen der bereits erwähnten internationalen Finanzkrise und die regionalen Probleme. Jedem Hurrikan, der für Überschwemmungen und Erdrutsche sorgt folgen unweigerlich Preissteigerungen, teilweise um das doppelte.

Dies ist vor allem bei den Grundnahrungsmitteln des repräsentativen Warenkorbs, hier "canasta basica" genannt, problematisch. Dem letzten Sturm Agatha folgte eine Preissteigerung um teilweise 50 %. Während vor dem Hurri-kan "Agatha" eine Kiste Tomaten 8 bis 10 US $ kostete stieg der Preis danach auf 20 US $. Der Sack Kartoffel stieg von vorher 25 US $ auf nun 40 US $. Staatliche Stellen beobachten zwar mit Sorge diese Entwicklung, doch in den meisten Fällen sind ihnen die Hände gebunden. Die Leidtragenden sind wie immer die Endverbraucher, in diesem Fall die 3 Altenzentren. Daher freuen wie uns umso mehr wenn wir von Euch Unterstützung bekommen.






30 Jahre AR

Im Oktober 2011 wird AR das 30-jährige Bestehen feiern. Bitte den Termin schon einmal vormerken: Samstag, 15.10.2011 im Jugendheim an der Landsberger Straße in Mülheim.




AR - Ausgaben 2010

 Äthiopien  - Unterstützung für Krankenhaus in Attat4.000,00 € 
 Belize - Unterstützung Cayecaulkerschool1.000,00 € 
 Guatemala - Suchtkrankenhilfe4.000,00 € 
 Kirgisien - Treffpunkt für Behinderte2.000,00 € 
 Kenia - Basisgesundheitsarbeit, Aids-Hilfe
 - Mädchenschule Maendeleo-Academy
2.000,00 € 
2.000,00 € 
 Peru - Arbeit im sozialen Brennpunkt2.000,00 € 
 Philippinen - Basisgesundheitsarbeit auf Luzon4.000,00 € 
 Uganda  - Gesundheitsarbeit u. Jeepunterhalt4.000,00 € 
 Total   25.000,00 € 



 



Ich habe viele Väter, und ich habe viele Mütter,
und ich habe viele Schwestern, und ich habe viele Brüder.
Meine Brüder sind schwarz und meine Mütter sind gelb,
und meine Väter sind rot und meine Schwestern sind weiß.
Und ich bin über 10.000 Jahre alt. Und mein Name ist Mensch.


Rockgruppe Ton Steine Scherben


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