Startseite
Statistik
Satzung
Presseartikel
Infomaterial

Projekte in:

Zwischenbericht 52

Druckversion

AR-Logo

August 2010    

Äthiopien
Bolivien
Bosnien
Brasilien
Chile
El Salvador
Ghana
Guatemala
Kenia
Kirgisistan
Kolumbien
Kongo
Namibia / Angola
Nepal
Nicaragua
Peru
Philippinen
Sri Lanka
Uganda
Zimbabwe

Berichte:
Aug. 2017
Dez. 2016
Sept. 2016
Dez. 2015
Aug. 2015
Dez. 2014
Dez. 2013
April 2013
Dez. 2012
Aug. 2012
Dez. 2011
Juni 2011
Dez. 2010
Aug. 2010  
.. weitere


 
August 2010       

El Salvador

Rudi Reitinger schreibt uns Ende Januar: als wir Anfang Januar von Thomas Hötte Eure Nachricht über die Finanzierung der Löhne unserer 6 Köchinnen in den drei Altenzentren erhielten, war dies für uns alle wie ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk. Vor allem die für die Altenarbeit in jedem Zentrum verantwortli-chen Frauen waren sehr erfreut darüber, dass es nun künftig etwas weniger Sorge bereitet, wie wir unsere Köchinnen bezahlen können.

In der Vergangenheit mussten wir uns jedes Jahr aus Neue den Kopf zerbrechen wo und wie wir die Löhne für die Köchinnen auftreiben könnten. Es gab zwar ab und zu Mal eine konkrete Unterstützung, aber diese war immer nur sehr punktuell und sporadisch. Eine regelmäßige Unterstützung für sie, wie beispielsweise die drei Altenbeauftragten, gab es bisher nicht. Dabei ist ihre Arbeit, wie auch Adela schreibt, sehr wichtig. Es ist nicht gerade sehr einfach zwei Mal täglich für über 30 Personen pro Zentrum zu kochen. Und das Es-sen soll gleichzeitig abwechslungsreich sein, gut schmecken, vitaminreich und mit Liebe zubereitet worden sein. Dabei müssen sie - vor allem in der Trockenzeit - in Kauf nehmen, dass es kein Wasser gibt und sich dann in aller Frühe mit dem Krug auf dem Kopf auf Wassersuche machen. Außerdem wird verlangt, dass das Altenzentrum stets sauber ist, dass die hygienischen Vorschriften - nicht nur beim Kochen - soweit wie möglich eingehalten werden und dass sich die Köchinnen an den diversen Aktivitäten aktiv beteiligen, so-weit erforderlich. Daneben sollen sie mit unseren Senioren immer sehr viel Geduld haben, ihre Beschwer-den und Sorgen ernst nehmen und die Altenbeauftragte soweit wie möglich unterstützen. Eine sehr an-spruchsvolle Aufgabe also, für die nicht (jeder und) jede geeignet ist und dies alles für ein minimales monat-liches Entgelt. Trotz allem hatten wir jedoch mit unserem Personal bisher kaum Probleme und im Laufe der vielen Jahre wurden nur 2 Köchinnen ersetzt, eine davon auf eigenen Wunsch.

Unsere drei Altenzentren wurden für unsere Senioren gebaut und eingerichtet, da sich der Staat bisher nicht um sie kümmerte. Sie sind täglicher Treffpunkt für sie, vor allem am Vor- und Nachmittag, wenn sie ihre beiden täglichen warmen Mahlzeiten erhalten. Unser Senioren helfen ebenfalls nach Möglichkeit mit. Vor allem kleinere Arbeiten werden von ihnen verrichtet, soweit es in ihren Kräften liegt: sie waschen und schälen das Gemüse, helfen beim Kochen und Putzen usw.; die Männer bringen den Mais in die Mühle, ha-cken Brennholz und erledigen die schwereren Arbeiten. Alle sind sehr dankbar dafür, dass sie täglich ihre beiden Mahlzeiten bekommen.

Eure Spende (Anm.: 3.000 Euro) wird noch in diesem Monat von der Flüchtlingshilfe weitergeleitet, denn nun können wir bereits ab Januar die Löhne der sechs Frauen dank Eurer Hilfe bezahlen. Damit haben wir glücklicherweise eine Sorge weniger, wenn uns auch noch ein weiterer Teil fehlt, damit die Finanzierung der Löhne für das gesamt Jahr gesichert ist. Aber wir werden es schon irgendwie schaffen, da bin ich zuversichtlich. Dem gemeinsamen Dank schließt sich auch Frau Adela Hernández an, die Verantwortliche für die Seniorenarbeit in der Gemeinde Segundo Montes; ihren Brief habe ich beigelegt. Ich möchte mit den Worten schließen, mit denen sich auch unsere alten Menschen bei Euch bedanken: "Dios se les pague!" (Gott möge es Euch vergelten!)

Herzliche Grüße
Euer Rudi Reitinger





Kassenbericht 2009


Kassenbestand am 1.1.20092.955,57 €
+ Spendeneinnahmen25.380,92 €
+ Habenzinsen 8,69 €
- Ausgaben für Projekte Details27.400,00 €
- Gebühren22,19 €
+ Erstattung Gebühren22,44 €
Kassenbestand am 31.12.2009945,39 €




Kenia

Ingeborg Langefeld (ehemalige Abteilungsleiterin im Gesundheitsamt Gelsenkirchen und früher wohnhaft in Mülheim-Saarn) hat in Diani Beach, Kenia eine Mädchenschule aufgebaut.

Die Schule nennt sich Maendeleo-Academy, was auf Kisuaheli Fortschritt bedeutet. Die Kosten für Aufbau und Unterhalt der Schule werden durch Patenschaften und Spenden finanziert, u. a. durch den Verein Girls' Hope aus Gelsenkirchen. 95 Schülerinnen bereiten sich nach 8 Jahren Grundschule nun in 4 Jahren auf ihr Abitur vor. Aktion Regelmässig hatte bereits im Jahr 2008 mit 3000 Euro zu einem Anbau beigetragen. Frau Langefeld lebt in Kenia, war im Mai aber "auf Heimaturlaub" und nahm an unserem AR-Treffen teil. Sie berichtete uns von weiteren Baumaßnahmen auf dem Schulgelände: Im geplanten Speiseraum sollen die Küche, ein Lager-raum und ein Umkleideraum eingerichtet werden. Die Gesamtkosten betragen 11.000 Euro. AR beschloss bei der Juni-Sitzung den Küchenteil mit 2.000 Euro zu unterstützen. Bislang wurde das Mittagessen für die Schülerinnen mehr oder weniger im Freien zubereitet.







Im Dezember 2009 gab es wieder einmal ein Jubiläum zu feiern. Die AR-Gruppe traf sich zum dreihundertsten Mal seit ihrer Gründung Im Oktober 1981. Und gleich noch ein Hinweis: das nächste Spendertreffen wird voraussichtlich im Herbst 2011 stattfinden - zum 30jährigen Bestehen von AR. Den genauen Termin werden wir rechtzeitig bekannt geben.



 



Alt werden ist natürlich kein reines Vergnügen.
Aber denken wir an die einzige Alternative.


Robert Lembke

TOP Startseite

Aktion Regelmaessige Hilfe e.V.,
Alte Str. 59 a, 45481 Muelheim a. d. Ruhr
Email