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Zwischenbericht 49

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Liebe Spender, Freunde und AR-Interessierte,

traditionell geben wir zum Jahreswechsel einen Überblick über wesentliche Nachrichten aus den AR-Projekten und über die in diesem Jahr geleistete Unterstützung:

Guatemala

Ulrike Morsell von Caritas Quiché berichtet uns von einem Projekt für eine Hilfseinrichtung für Alkoholkranke in Santa Cruz del Quiche: Das Projekt Hühnerstall für Legehennen wird auf einem Grundstück der Diözese El Quiché, mit der schriftlichen Genehmigung des Ortsbischofs, Mario Alberto Molina, gebaut. In der Endphase rechnet der Caritasverband mit 5 Hühnerställen mit jeweils 2000 Hühnern. Vor dem Bau des ersten Stalles erstellte man eine Marktforschung die positiv ausfiel. Die meisten Eier werden bislang aus der Hauptstadt, 170 km entfernt, zu den Geschäften geliefert.

Zielsetzung des Projektes: Der Caritasverband der Dözese El Quiché unterhält im Rahmen der Gesundheitspastoral ein Zentrum zur Rehabilitierung von Alkohol- und Drogenabhängigen,"Casa Nueva Vida" = "Haus Neues Leben" mit 20 Plätzen. 10 Jahre finanzierte der Deutsche Caritasverband dieses Projekt mit der Auflage die Eigenfinanzierung zu gewährleisten. Die Patienten des Zentrums kommen zu 90% aus der armen Bevölkerung der Mayas und sind nicht in der Lage ihre Rehabilitierung zu bezahlen. Aus diesem Grund sieht sich der Caritasverband gezwungen ein kommerzielles Projekt aufzubauen um mit dem Gewinn die Fortführung der Rehabilitätsmassnahmen zu garantieren. AR hat 3.000 €uro hierfür bereitgestellt.

Die von uns bereits 2004 geförderte Primarschule in El Quiche braucht Geld für eine neue Küche und einen Basketballplatz. AR steuert dazu 2.000 € bei.




Kirgisistan

Von unserer Kontaktperson für den von uns unterstützten Behinderten-Treffpunkt, Elmira Khazanova, erhielten wir im September eine Email: "Nach meinem USA-Aufenthalt bin ich seit August zurück in Kirgisien. Wir haben hier ernsthafte Probleme mit dem Strom. Aktuell fällt er 7-8 Stunden täglich aus. Es macht das Leben so schwer, ohne einen normalen Internet-Zugang und andere Dinge, weil wir vom Strom abhängig sind. Ich kann mir nicht vorstellen, wenn das im Winter passiert. Ich fand die Dinge hier viel schlimmer vor als vor meiner Abreise. Und es wird einige Zeit in Anspruch nehmen, bis ich mich wieder hier organisiert habe, nach dem komfortablen Leben in Amerika.

Mit den Verantwortlichen unseres Behinderten-Treffs hatten wir ein Gespräch über unser Projekt. Wir sind der Meinung, es wäre gut zu Weihnachten, warme Kleidung für die behinderten Kinder zu kaufen, mit denen wir zusammenarbeiten oder einige zusätzliche Ausrüstung für unser Büro, wie ein Kopiergerät, ein paar einfache Möbel, Heizungen. Wir werden weiterhin behinderte Kinder und Erwachsene in Computerkenntnissen unterrichten. Ich habe so viele gute Ideen für das "After-School-Programm", aber für die Realisierung fehlt und ein Raum. Vielleicht werde ich einige Zuschüsse beantragen, aber ich weiß, dass Sponsoren nicht gern die Miete für Gebäude zahlen. Soviel für heute."

Viele Grüße

Elmira



Uganda

Schwester Jane Fell schreibt uns:

"Liebe Aktion Regelmaessig, wir können einfach nicht genug danken für die Unterstützung unserer Gesundheitsarbeit und für das Benzingeld für den Jeep.

Ohne Ihre Spenden wären wir in unseren Möglichkeiten ziemlich begrenzt. Ich habe gerade die Nachricht erhalten dass wieder eine Spende angekommen ist. Anbei ein paar Bilder von unserem Ausbildungsprogramm mit Waisen und Kindern. Ich schicke diese Nachricht aus einem Internet-Café, daher hoffe ich dass sie auch ankommt."

Sr. Jane Fell

Rubanda



Äthiopien

Wie bereits gemeldet berichtete das ZDF-Magazin "Mona Lisa" im April über die Arbeit von Schwester Rita Schiffer in Äthiopien. Aufgrund dieses Berichts und dem Hinweis auf Aktion Regelmässig gab es einige "Extra-Spenden" für die Arbeit der Missionsärztlichen Schwestern, so dass wir dem Krankenhaus in Attat dieses Jahr 4.500 statt nur 4.000 € überweisen konnten.



Schwester Gisela Reich

Peru

Da Schwester Gisela Reich die Feierlichkeiten zu 50 Jahre MMS mit ihrem Heimaturlaub verbunden hat, konnte sie uns im August besuchen und berichtete ausführlich über ihre Arbeit in Peru: sie arbeitet mit Jugendlichen und Erwachsenen in über zwei Jahre andauernden Fortbildungskursen (Wochenendseminare), die sowohl musische als auch kreative Angebote umfassen. Im Dezember 2007 berichteten wir über das AR-Projekt "Herausgabe eines Heilpflanzenbuchs für die Awajun-Indianer." Die vorbereitenden Arbeiten bis zum Druck sollten etwa 1 Jahr dauern. Leider ist plötzlich einer der beteiligten Pfarrer verstorben, so dass der Zeitplan ins Hintertreffen geraten ist. Es wird aber weiter daran gearbeitet. Wir bleiben am Ball und berichten zu gegebener Zeit wieder.





50 Jahre Missionsärztliche Schwestern in Deutschland


Die Missionsärztlichen Schwestern (MMS) feierten am 22. Juni in Essen ihr 50-jähriges Bestehen. Im Gegensatz zu anderen katholischen Frauenorden haben sie keine Nachwuchssorgen. Sie engagieren sich für ganzheitliche Heilung in der Klinik- und Altenseelsorge, als Ärztinnen in Ambulanzen zur medizinischen Versorgung von Wohnungslosen, in der Drogen-Therapie, der Gehörlosenseelsorge oder kümmern sich um ehemalige Zwangsprostituierte. Zur ganzheitliche Heilung gehören die Fragen nach den Ursachen von Unheil und Ungerechtigkeit und die Suche nach Wegen für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung in der Einen Welt. Die missionsärztlichen Schwestern tragen bewusst kein Ordensgewand. Das hängt mit der Gründerin, der österreichischen Ärztin Anna Dengel, zusammen, die sich von Anfang an nicht durch das Ordenskleid von den Menschen ab-heben wollte, denen sie Hilfe brachte. Gegründet wurden die MMS 1925. Die erste Niederlassung in Deutschland eröffneten sie 1958. Zur deutschen Gemeinschaft zählen 31 Schwestern in Berlin, Bottrop, Essen, Frankfurt und Koblenz. Weltweit gehören 625 Frauen in Afrika, Nordamerika, Nord- und Südindien, Indonesien, Pakistan, England, Belgien, Peru, Venezuela, den Niederlanden und auf den Philippinen zur Ordensgemeinschaft. Aktion Regelmässig unterstützt seit 1981 Projekte der MMS in Äthiopien, Kenia, Peru, Uganda und auf den Philippinen.

So trafen wir im Juni u. a. folgende Schwestern, die wir aus diesen unterstützten Projekten her kennen:

- Sr. Gill Horsfield (früher Kenia; ihre Nachfolgerin Sr. Encarnacion Perez erhält regelmässig AR-Unterstützung)
- Sr. Birgit Weiler und Sr. Gisela Reich aus Callao (Lima), Peru
- Sr. Michaela Bank (früher Peru)
- Sr. Walburga Küpper (Krankenhaus Attat, Äthiopien - erhält jährlich 4000 € von AR; dieses Jahr sogar 4.500 €)
- Sr. Gabriela Ehrlich (92) arbeitete in Indien und Ghana und leitete mehrere Jahre den deutschen Distrikt.

Auf Geschenke wurde anlässlich dieser Feier bewusst verzichtet, allerdings äußerten die MMS den Wunsch, für die Straßen-Ambulanz in Frankfurt zu spenden. AR hat diesem Wunsch entsprochen und 500 € für diesen Zweck zur Verfügung gestellt.





AR - Ausgaben 2008

 Kenia - Basisgesundheitsarbeit, Aids-Hilfe
 - Mädchenschule Maendeleo-Academy
3.000,00 € 
3.000,00 € 
 Uganda  - Gesundheitsarbeit u. Jeepunterhalt4.000,00 € 
 El Salvador - Entwicklungshelferunterstützung1.200,00 € 
 Peru - Arbeit im sozialen Brennpunkt3.000,00 € 
 Philippinen - Basisgesundheitsarbeit auf Luzon2.000,00 € 
 Äthiopien  - Unterstützung für Krankenhaus in Attat4.500,00 € 
 Kamerun - Beihilfe zum Schulgeld600,00 € 
 Deutschland - Straßenambulanz Frankfurt/Main500,00 € 
 Guatemala - Primarschule in Chiché
 - Legehennen-Projekt
2.000,00 € 
3.000,00 € 
 Total   26.800,00 € 



 

Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land.
Sie forderten uns auf zu beten. Und wir schlossen die Augen.
Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land.


Desmond Tutu


AR sagt allen Spendern und Freunden ein herzliches Dankeschön
Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr 2009!



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